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MF

Gedenkveranstaltung gegen Krieg - Mahnung aus Anlass des Weltfriedenstages

Am So, d. 08.09.2019 führte der Kreisverband Greiz DIE LINKE in Zeulenroda-Triebes die Kranzniederlegung zum Gedenken der Opfer des Faschismus durch.

Am So, d. 08.09.2019 führte der Kreisverband Greiz DIE LINKE in Zeulenroda-Triebes die Kranzniederlegung zum Gedenken der Opfer des Faschismus durch.

 

Unsere Gedenkveranstaltung an diesem Denkmal ist anlässlich des Tages der Erinnerung, Mahnung und Begegnung zum Gedenken der Opfer des Faschismus. 

Am 1. September waren es genau 80 Jahre her, als Nazideutschland den Überfall auf Polen und damit den zweiten Weltkrieg begann.

Nicht zuletzt hat Deutschland heute mit dem Überfall auf Polen den 2. Weltkrieg

ausgelöst, der zu unendlich vielen Toten und zu unendlichem Leid in den betroffenen

Familien führte. Noch heute werden  Tote dieses Krieges geborgen und würdig beigesetzt.

Überlebende der Konzentrationslager begründeten die Tradition, am zweiten Sonntag im September der Opfer des Faschismus zu gedenken.

Ein Tag der Erinnerung und Mahnung, der das Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes und die Auseinandersetzung mit Rassismus und Neonazismus verbindet.

Auch in diesem Jahr findet der alljährliche Tag der Erinnerung und Mahnung - Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg wieder statt.

Im Totengedenken und in ihrer Trauer finden Angehörige, Freunde und Kampfgefährten zusammen. Wir wollen diese Erinnerung mit Aufklärung und Mahnung zu vereinen.

Die Ehrung der Toten soll eine Verpflichtung der Lebenden werden, alles zu tun, den Nazismus für immer zu überwinden.

 

Der rasante Aufstieg neofaschistischer und rechtspopulistischer Kräfte in nahezu allen europäischen Ländern verlangt entschiedenen Widerstand. Wir treten menschenfeindlichen Einstellungen entgegen. Wir treten Ideologien zur Begründung sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegen.

Es muss ein Kampf aller anständigen Menschen sein Nationalismus und Rassismus entgegenzutreten.

 

Wir werden auch künftig den Neonazis und Rassisten nicht die Straßen und Plätze überlassen.

Wir treten dafür ein: Gedenk- und Lernorte zu schaffen, die an die Ursachen für den Aufstieg des Naziregimes und an die Millionen Toten erinnern.

Wir treten dafür ein: eine Antworten zu finden auf die Frage "Wie konnte es dazu kommen, dass ein so hochentwickeltes Land wie unseres der faschistischen Barbarei verfiel?"

 

Dies vereint uns mit vielen Menschen in der Erinnerung an die Millionen Opfer des 2. Weltkrieges.

Und der Ruf -Nie wieder Krieg- muss heute lauter denn je gesagt werden.

 

Sven Weber