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Marlies Jakat

Nie wieder!

Auch 77 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Ausschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945, ist es notwendig an dieses Ereignis zu erinnern. So nahmen Mitglieder unserer Stadtratsfraktion, Schüler unserer Regelschule und Bürger unserer Stadt an der Kranzniederlegung am Mahnmal der ermordeten Häftlinge auf dem Friedhof Bad Köstritz teil.

 

Es wurde an das unsägliche Leid, welches die Häftlinge in Ausschwitz ertragen mussten, erinnert. Dies betraf vor allem Juden, behinderte Menschen, politische Gegner, Sinti und Roma, aber auch einfach nur andersgläubige Menschen.

Als Bundespräsident Roman Herzog den 27.Januar zum Gedenktag für Opfer des Nationalsozialismus erklärte, hoffte er, dass wir Deutsche -so sagte er-

„gemeinsam Formen des Erinnerns finden, die zuverlässig in die Zukunft wirken“.

Er wollte vor allem junge Menschen anregen, über die Vergangenheit nachzudenken und die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen.

Wir haben die historische Verantwortung zu tragen, auch wenn die Erinnerung daran schmerzhaft ist - eine Verantwortung, uns unserer Geschichte zu stellen und die Opfer nie zu vergessen.

Für die Menschenrechte einzustehen, wachsam gegenüber allen Formen von Geschichtsverfälschung oder Diskriminierung zu sein, Andersdenkenden oder Andersgläubigen entgegentreten - dieser Verpflichtung sollte sich jeder Bürger in unserem Land stellen.