Pressemitteilung der Fraktion Aktiv für Greiz-SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der Eishalle/Eisbahn
Die Fraktion Aktiv für Greiz-SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen spricht sich entschieden für den Erhalt der Eisbahn in Greiz sowie die Bereitstellung der notwendigen Mittel für eine Reparatur/Instandsetzung aus. Das Ziel muss sein, in der Saison 2026/2027 Eislaufen in Greiz wieder zu ermöglichen und damit Familien, Kindern und Jugendlichen in den Herbst- und Wintermonaten ein Freizeitangebot zu bieten. Eine Schließung wäre aus unserer Sicht ein schwerer Verlust für unsere Stadt – sozial, sportlich und gesellschaftlich.
Die Eishalle ist weit mehr als eine Sportstätte. Sie ist ein Treffpunkt für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren, ein Ort der Begegnung und Bewegung. Gerade in den Wintermonaten bietet sie ein sicheres, bezahlbares und sinnvolles Freizeitangebot für alle Generationen. Zahlreiche Schulen und Vereine nutzen die Halle regelmäßig – eine Schließung würde damit auch direkt das Vereinsleben unserer Stadt treffen.
Natürlich verursacht der Betrieb und die dringend erforderliche Instandsetzung Kosten. Kann aber eine lebenswerte Stadt mit attraktiven Freizeitangeboten allein nach Kostengesichtspunkten bewertet werden? Wir sind der Meinung, man muss sich Lebensqualität leisten wollen, für unsere Bürgerinnen und Bürger. Eine Stadt funktioniert neben einer florierenden Wirtschaft, guter Wohnmöglichkeiten nur mit Kultur, Sport und Freizeitangeboten, denn sie sind es die Zusammenhalt, Identität und ein positives Lebensgefühl vermitteln.
Darüber hinaus ist die Eishalle ein Standortfaktor: Sie zieht Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region an und stärkt damit Gastronomie, Handel und Tourismus in der gesamten Stadt. Eine Schließung verursacht kurz-, mittel- und langfristig einen hohen Imageschaden für die Stadt Greiz.
Wir waren in den letzten Jahren immer am Thema „Eisbahn“ dran und haben u.a. schon frühzeitig im Jahr durch Anfragen und/oder Plakataktionen den Fokus auf die Eisbahn gelegt, während andere Stadträte nur vom „Prestigeobjekt“ sprechen, welches weg muss.
Besonders betroffen macht uns die derzeit geführte Neiddebatte und das Befeuern der Diskussion sowie das Ausspielen unterschiedlicher Personengruppen.
Eine multifunktionale Nutzung steht auch für uns als Möglichkeit außerhalb der Wintersaison. Zukunftsfähigkeit entsteht nicht durch Schließung, sondern durch kreative Lösungen.
